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Astrofotografie - Joachim Korb

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Der Rheinhessengucker

Rheinhessengucker

Der Rheinhessengucker steht neben einem Weinbergshäuschen in der Nähe von Alzey, wurde 2004 von Jürgen Kleinknecht aus Mainz geschaffen. Hier blickt er staunend in den Nachthimmel, im oberen Bild über ihm das Sternbild Orion, die Hyaden und die Plejaden sowie der rotgefärbte Mars über dem Dach. Im unteren Bild erkennt er das Sternbild Cassiopeia (in der rechten oberen Ecke) und die Andromeda-Galaxie (untere Bildhälfte in der Mitte).

Rheinhessengucker

M95 und M96 (Galaxienpaar im Sternbild Löwe)

M 95 und M96

Im Sternbild Löwe ist neben dem bekannten Leo-Triplett auch diese schöne Galaxienkonstellation zu finden, beides Messier-Objekte. Links sieht man M 96, eine Balkenspiralgalaxie vom Hubble-Typ SAB(rs)ab, sie hat ungefähr die Größe unserer eigenen Milchstraße und ist etwa 36 Mio. Lichtjahre entfernt. Auch M 95 (rechts) ist eine Balkenspiralgalxie (Hubble-Typ SB(r)b) und geschätzte 30 Mio. Lichtjahre entfernt.

 

27.02.2019 - Köngernheim (Rheinhessen); Skywatcher Esprit 120 ED; Avalon Linear FR; Canon 60 Da; kein Filter; 26 x 5 min (ISO 800); Gesamtbelichtungszeit: 2:10h


Region um den Quallennebel (IC 443) mit M35 und Affenkopfnebel (NGC 2174)

Der Quallennebel im Zentrum des Bildes ist der Überrest einer Supernova-Explosion, die sich vor 30.000 Jahren ereignet hat. Die beiden hellen gelben Sterne, die ihn einrahmen sind Mu und Eta Geminorum, am Fuß des Sternbild der Zwillinge. Links über dem Quallennebel ist der Emissionsnebel Sharpless 249 zu erkennen und rechts unterhalb der helle Affenkopfnebel (NGC 2174). Rechts oben die beiden Sternhaufen M 35 und NGC 2158. Durch diese Region nahm der Komet Giacobini-Zinner im September 2018 seine Bahn (siehe auch Bilder weiter unten).

 

27.02.2019 Köngernheim (Rheinhessen) - Samyang 135mm F2.0; Skywatcher Star Adventurer; Canon 700Da; Filter Hutech IDAS LPS D1; 150 x 60sec (ISO 800); Gesamtbelichtungszeit: 2:30 h


Mondfinsternis am 21.01.2019


Komet 21P/Giacobini-Zinner beim Quallennebel (IC 443)

Der Komet wurde von Michel Giacobini am 20.Dezember 1900 entdeckt. Im Oktober 1913 glaubte Ernst Zinner einen neuen bisher noch unbekannten Kometen entdeckt zu haben, doch es stellte sich heraus, dass es sich um die´Wiederkehr des bereits von Giacobini beobachteten Kometen handelte. Seitdem trägt er den Namen seiner beiden Entdecker. 21P/Giacobini-Zinner ist der erste Komet, der Besuch von einer irdischen Sonde bekam. Am 11. September 1985 flog die Raumsonde ICE nur 7.800km am Kometenkopf vorbei durch den Schweif. Er bewegt sich auf einer elliptischen Bahn in nur etwa 6,5 Jahren um die Sonne, sein sonnen-nächster Punkt liegt nur knapp außerhalb der Erdbahn. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war er knapp 60 Mio. km von der Erde entfernt.

 

16.09.2018 - 4 - 5 Uhr -  Hohloh/Schwarzwald; SkyWatcher Eprit 80; Avalon Linear; Canon 60Da;  20 x 150 sec (ISO800)


Perseiden 12./13. August 2018

Jedes Jahr um die gleiche Zeit kreuzt die Erde auf ihrer Umlaufbahn die des Kometen Swift-Tuttle, was uns eine Zeit mit zahlreichen Meteoren beschert, die alle scheinbar aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheinen - daher der Name "Perseiden". Aber einer hat sich darunter gemischt, der offensichtlich nicht dazu gehört, sich unterscheidet und auch von anderswo herkommt! Die Aufnahme entstand an der Ruine Schmidtburg im Hunsrück.

 

Sony alpha 7 III mit Samyang 14mm F2.8; Bel.zeit jeweils 15 sec (ISO 6400)


27.7.2018 Totale Mondfinsternis mit Mars-Opposition


Milchstraße Panorama

Milchstraße mit den 3 Planeten Mars, Saturn und Jupiter

In der zweiten Nachthälfte standen drei helle Planeten aufgereiht am Himmel. Jupiter, als hellstes Objekt am rechten Bildrand, Saturn etwas links vom Zentrum der Milchstraße und Mars ist gerade links am Horizont aufgegangen.

Cassiopeia

Zentrum der Milchstraße geht am Horizont auf, links der Saturn

ISS am Himmelspol über dem Teide

Am Abend des 9. Juni flog die Internationale Raumstation (ISS) über den Teide.
Aufgrund der südlichen Lage kreuzte sie dabei fast genau den Himmelspol.

Lagunennebel (M8), Trifidnebel (M20) sowie M23 und M24

Kleinplanet Vesta vor der Milchstraße

Die Aufnahmen entstanden in 5 Nächten zwischen dem 6. und 10. Juni jeweils zur selben Uhrzeit. Man sieht etwas rechts der Bildmitte, wie der Kleinplanet Vesta seine Position täglich verändert und sich langsam von der Kleinen Sagitariuswolke (M24) links im Bild auf den offenen Sternhaufen M23 (in der rechten Bildhälfte) zu bewegt.


B 33 Pferdekopfnebel, IC 434 und NGC 2023

Der Pferdekopfnebel (B 33) ist eine Dunkelwolke, die sich gut vor dem rot leuchtenden Emissionsnebel IC 434 abhebt. Er ist visuell äußerst schwierig und nur mit größeren Amateurteleskopen bei gutem Himmel zu erkennen und wurde 1887 von Williamina Fleming mit Hilfe der damals noch jungen Fotografie entdeckt.

 

Links unten ist noch der helle Reflexionsnebel NGC 2023 zu sehen. Die typische blaue Farbe entsteht, da die kurzwelligen Lichtanteile entsprechend stärker gestreut werden.

 

Entfernung: 1500 Lichtjahre

 

 

13.02.2018; Rheinhessen; Celestron 800 EHD; mit Reducer 0.7; Avalon Linear FR;
Canon 60Da;
Filter: Hutech IDAS LPS V4;  31 x  300 sec (ISO  1600); Gesamtbelichtungszeit:  2:35 h


NGC 3718 und NGC 3729

NGC 3718 ist eine Balkenspiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, wurde 1789 von Wilhelm Herschel entdeckt. Sie steht in gravitativer Wechselwirkung mit der links im Bild stehenden Galaxie NGC 3729, wodurch ihre Spiralarme verzerrt werden. Auch das durch das Zentrum laufende dunkle Staubband weist die entsprechende leichte S-Form auf.

Unten im Bild ist noch schwach die Galaxiengruppe Hickson 56 zu erkennen, die jedoch wesentlich weiter (über 400 Mio. Lj.) entfernt ist.

 

Entfernung: 55 Mio. Lichtjahre

 

13.02.2018; Rheinhessen; Celestron 800 EHD; mit Reducer 0.7; Avalon Linear FR;
Canon 60Da;
 21 x  480 sec (ISO  800); Gesamtbelichtungszeit:  2:48 h


im Auriga (Fuhrmann) mit IC 405, IC 410, M 36, M38

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Sternbilds Auriga (Fuhrmann) mit einer Reihe interessanter Objekte. Am auffälligsten rechts unten die beiden hellen Emissionsnebel IC 405 (Flaming Star Nebel) und IC 410. Ziemlich genau im Zentrum des Bildes befindet sich der Nebel IC 417, links darüber die beiden offenen Sternhaufen M 36 und M 38. Ganz links oben sind noch Sh 2-232 und Sh 2-235 zu erkennen.

 

13.02.2018 Rheinhessen - Samyang 135mm F2.0; Skywatcher Star Adventurer; Canon 700Da; Filter Hutech IDAS LPS D1; 203 x 60sec (ISO 800);
Gesamtbelichtungszeit: 3:23 h


M42 Orion-Nebel

M42 Orionnebel
M42 Orionnebel

Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Er hat eine scheinbare Helligkeit von 4,0 mag und ist daher bereits mit bloßem Auge als nebliges Objekt auszumachen. Er hat einen Durchmesser von etwa 30 Lichtjahren.

In den Außenbezirken um den Nebel herum erkennt man zahlreiche Staub- und Gaswolken, viel Material für die weitere Sternentstehung.

Entfernung: 1.350 Lichtjahre

 

05.02.2018 - Ginsheim (Nähe Mainz) - SQM 19.3
Skywatcher Esprit 120 ED; 0.75 Riccardi-Reducer; Avalon Linear FR; Canon 60 Da, Hutech IDAS LPS D1; 45 mal 120 sec (ISO 800); 4 x 30s (ISO 400) für das Zentrum: Gesamtbelichtungszeit: 1:32 h