Bilder vom Himmel - Astrofotografie Joachim Korb

Herzlich Willkommen auf meiner Astrofotografie-Seite

 

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Neueste Aufnahmen:

Perseiden 12./13. August 2018

Jedes Jahr um die gleiche Zeit kreuzt die Erde auf ihrer Umlaufbahn die des Kometen Swift-Tuttle, was uns eine Zeit mit zahlreichen Meteoren beschert, die alle scheinbar aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheinen - daher der Name "Perseiden"

Aber einer hat sich darunter gemischt, der offensichtlich nicht dazu gehört, sich unterscheidet und auch von anderswo herkommt!

Die Aufnahme entstand an der Ruine Schmidtburg im Hunsrück.

 

Sony alpha 7 III mit Samyang 14mm F2.8; Bel.zeit jeweils 15 sec (ISO 6400)


27.7.2018 Totale Mondfinsternis mit Mars-Opposition

Die Aufnahmen entstanden an der alten Wingertskapelle, zwischen Nackenheim und Nierstein am Rhein.

 

 

 

 

Sony alpha 7 III mit Tamron F2.8 / 28-75mm und Canon F4 / 70-200mm


Milchstraße Panorama

Milchstraße mit den 3 Planeten Mars, Saturn und Jupiter

In der zweiten Nachthälfte standen drei helle Planeten aufgereiht am Himmel.

Jupiter, als hellstes Objekt am rechten Bildrand, Saturn etwas links vom Zentrum der Milchstraße und Mars ist gerade links am Horizont aufgegangen.

Cassiopeia

Zentrum der Milchstraße geht am Horizont auf, links der Saturn

ISS am Himmelspol über dem Teide

Am Abend des 9. Juni flog die Internationale Raumstation (ISS) über den Teide.
Aufgrund der südlichen Lage kreuzte sie dabei fast genau den Himmelspol.

Lagunennebel (M8), Trifidnebel (M20) sowie M23 und M24

Kleinplanet Vesta vor der Milchstraße

Die Aufnahmen entstanden in 5 Nächten zwischen dem 6. und 10. Juni jeweils zur selben Uhrzeit.

Man sieht etwas rechts der Bildmitte, wie der Kleinplanet Vesta seine Position täglich verändert und sich langsam von der Kleinen Sagitariuswolke (M24) links im Bild auf den offenen Sternhaufen M23 (in der rechten Bildhälfte) zu bewegt.


Nach monatelanger wetterbedingter Durststrecke gab es endlich wieder eine vollständige klare Nacht, die sich lohnte auch mal etwas herauszufahren, um einen dunkleren Himmel zu erhaschen.

 

Hier ein Eindruck meines Beobachtungsplatzes in den Weinbergen von Rheinhessen.


B 33 Pferdekopfnebel, IC 434 und NGC 2023

Der Pferdekopfnebel (B 33) ist eine Dunkelwolke, die sich gut vor dem rot leuchtenden Emissionsnebel IC 434 abhebt. Er ist visuell äußerst schwierig und nur mit größeren Amateurteleskopen bei gutem Himmel zu erkennen und wurde 1887 von Williamina Fleming mit Hilfe der damals noch jungen Fotografie entdeckt.

 

Links unten ist noch der helle Reflexionsnebel NGC 2023 zu sehen. Die typische blaue Farbe entsteht, da die kurzwelligen Lichtanteile entsprechend stärker gestreut werden.

 

Entfernung: 1500 Lichtjahre

 

 

13.02.2018; Rheinhessen; Celestron 800 EHD; mit Reducer 0.7; Avalon Linear FR;
Canon 60Da;
Filter: Hutech IDAS LPS V4;  31 x  300 sec (ISO  1600); Gesamtbelichtungszeit:  2:35 h


NGC 3718 und NGC 3729

NGC 3718 ist eine Balkenspiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, wurde 1789 von Wilhelm Herschel entdeckt. Sie steht in gravitativer Wechselwirkung mit der links im Bild stehenden Galaxie NGC 3729, wodurch ihre Spiralarme verzerrt werden. Auch das durch das Zentrum laufende dunkle Staubband weist die entsprechende leichte S-Form auf.

Unten im Bild ist noch schwach die Galaxiengruppe Hickson 56 zu erkennen, die jedoch wesentlich weiter (über 400 Mio. Lj.) entfernt ist.

 

Entfernung: 55 Mio. Lichtjahre

 

13.02.2018; Rheinhessen; Celestron 800 EHD; mit Reducer 0.7; Avalon Linear FR;
Canon 60Da;
 21 x  480 sec (ISO  800); Gesamtbelichtungszeit:  2:48 h

 


im Auriga (Fuhrmann) mit IC 405, IC 410, M 36, M38

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Sternbilds Auriga (Fuhrmann) mit einer Reihe interessanter Objekte. Am auffälligsten rechts unten die beiden hellen Emissionsnebel IC 405 (Flaming Star Nebel) und IC 410. Ziemlich genau im Zentrum des Bildes befindet sich der Nebel IC 417, links darüber die beiden offenen Sternhaufen M 36 und M 38. Ganz links oben sind noch Sh 2-232 und Sh 2-235 zu erkennen.

 

13.02.2018 Rheinhessen - Samyang 135mm F2.0; Skywatcher Star Adventurer; Canon 700Da; Filter Hutech IDAS LPS D1; 203 x 60sec (ISO 800);
Gesamtbelichtungszeit: 3:23 h

 


M42 Orion-Nebel

M42 Orionnebel
M42 Orionnebel

 

 

Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Er hat eine scheinbare Helligkeit von 4,0 mag und ist daher bereits mit bloßem Auge als nebliges Objekt auszumachen. Er hat einen Durchmesser von etwa 30 Lichtjahren.

In den Außenbezirken um den Nebel herum erkennt man zahlreiche Staub- und Gaswolken, viel Material für die weitere Sternentstehung.

 

Entfernung: 1.350 Lichtjahre

 

 

05.02.2018 - Ginsheim (Nähe Mainz) - SQM 19.3
Skywatcher Esprit 120 ED; 0.75 Riccardi-Reducer; Avalon Linear FR;
Canon 60 Da, Hutech IDAS LPS D1; 45 mal 120 sec (ISO 800); 4 x 30s (ISO 400) für das Zentrum: Gesamtbelichtungszeit: 1:32 h

 


Südlicher Sternhimmel über Namibia

Um auch den südlichen Sternhimmel einmal erleben zu können, weilte ich vom 09. bis 29.Juni auf Hakos Astrofarm in Namibia. In diesen 3 Wochen gab es lediglich zwei Nächte mit Bewölkung, ansonsten wunderbar klare Nächte mit trockener Luft.

 

Kreuz des Südens
mit Kohlensack
und Teil des Running Chicken Nebels

 

 

Samyang 135mm F2.0; Skywatcher Star Adventurer;
Canon 700Da; Mosaik aus 2 Aufnahmen: je 31 x 75sec (ISO 800);
   


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